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Dunkelfeld-Mikroskopie

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Dunkelfeld Mikroskopie
Grundlage ist die Dunkelfeld-Vitalblut Untersuchung mit anschliessender Therapie.


Unser Blut, der Saft des Lebens.

Das Blut setzt sich aus festen und gelösten Teilchen zusammen:
Die festen Anteile sind:
– Rote Blutkörperchen EC, Träger des Sauerstoffes
– Weisse Blutkörperchen, Abwehrsystem (Erkennungssystem)
– Blutplättchen TC, Blutgerinnung
Der flüssige Anteil ist:
– Das Blutplasma: Wasser, Elektrolyte, Eiweisse

Dunkelfeld ist ein spezielles Beleuchtungsverfahren in der Lichtmikroskopie.
Hierbei wird das Objekt von den Seiten her angestrahlt, der Hintergrund bleibt DUNKEL.
Vorteil? Feinste Objekte können hierdurch nicht von zu starkem Licht überblendet werden.

Dunkelfeld Blutdiagnostik macht Vitalstoffdefizit sichtbar (Jörg Rinne)

„Die Biologie ist die Naturwissenschaft des Lebendigen. Der biologische Zustand eines Menschen entscheidet letztendlich über sein Leben, also Gesundheit oder Krankheit. Eine Möglichkeit, den biologischen Zustand zu ermitteln, ist die Dunkelfeld Blutdiagnostik.

Unser gesamtes Blut durchfliesst einmal in der Minute den ganzen Körper. Ein rotes Blutkörperchen benötigt vom Herzen bis in die Fusszehen 15 Sekunden. So trägt das Blut in sich viele wichtige Informationen aus allen Gebieten des Körpers.

Die Dunkelfeld Blutdiagnostik ist eine qualitative Beurteilung des lebendigen Blutes mit dem Mikroskop. Die Blutzellen werden bei 1000facher Vergrösserung unter dem Mikroskop lebend bewertet. Sie ergänzt das quantitative schulmedizinische Blutbild, das ja in Wirklichkeit kein Blutbild ist, sondern nur eine tabellarische Aufstellung der Blutbestandteile. Das so gewonnene Blutbild ist gezwungen, die jeweiligen Parameter mit dem Bevölkerungsdurchschnitt zu vergleichen. Doch jeder Mensch ist ein Individum, somit haben gesunde Menschen leicht unterschiedliche Blutwerte, daher haben diese Blutwerte, die sich nach dem Bevölkerungsdurchschnitt orientieren, dementsprechende Spannweiten. Bis man sich hiervon jedoch abhebt, kann ein krankhafter Zustand schon ziemlich weit fortgeschritten sein. Häufig reagieren die heute zur Verfügung stehenden Blutparameter erst recht spät. An den Leberwerten lässt sich dies besonders gut veranschaulichen. Unter den Leberwerten versteht man spezifische Eiweisse, die dann freigesetzt werden, wenn Lebergewebe vermehrt abstirbt. Das heisst, Stoffwechselstörungen dieses Organs, die beispielsweise zu Gallensteinen führen können und bei denen es nicht zu einem vermehrten Zelluntergang kommt, können mit den Leberwerten nicht erfasst werden. Anders in der Dunkelfeld Blutdiagnostik, hier erkennt man Stoffwechselstörungen der Leber an der Qualität der roten Blutkörperchen. 2,8 Millionen hiervon werden pro Sekunde vom Knochenmark gebildet. Wichtige Bausteine hierfür stammen aus dem Leberstoffwechsel. Wenn diese nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, kommt es zu Membranveränderungen an den roten Blutkörperchen, die im Dunkelfeld Mikroskop bewertet werden können.

Die weissen Blutkörperchen werden im ärztlichen Blutbild gezählt und deren Unterarten bestimmt. Leider werden hier die Abwehrzellen nicht auf Aufbaustörungen und Funktionalität überprüft. Im Dunkelfeld kann man den Aufbau und die amöbioide Fortbewegung und damit die Reaktionslage der Leukozyten beurteilen. Natürlich ergeben sich aus der chemischen Analyse des Blutes, also dem klassischen Blutbild, auch viele interessante Untersuchungsergebnisse, die sich optisch nicht darstellen lassen. Somit ergänzen sich letztendlich die beiden Blutbilder.

Die Geschichte der Dunkelfeld Blutdiagnostik weist über 200 Forscher auf die sich in den letzten 200 Jahren mit dem qualitativen Blutbild auseinander gesetzt haben. Voneinander unabhängig beobachteten sie, dass es bei chronischen Erkrankungen zu Veränderungen  in der Blutflüssigkeit kam. So entwickelten sich im Blutplasma (Blutflüssigkeit) kugelige und wurmartige Strukturen, die für bakterielle Formen gehalten wurden. So nahm man an, dass diese Strukturen für die Entstehung dieser Erkrankungen massgeblich wären. Ferner beobachtete Carl Freiherr von Rokitansky (1848) dass das Blut seiner Krebspatienten vorzeitig unter dem Mikroskop gerann. Daher nahm er an, dass die Blutgerinnung etwas mit der Krebsentstehung zu tun haben müsste. Noch heute beobachtet man bei Krebspatienten, dass diese häufig zu Venenthrombosen, Herzinfarkt, Lungenembolien neigen. Doch leider beschäftigt sich die Schulmedizin bisher nur sehr unzureichend mit diesen Zusammenhängen, die schon im Mittelalter bekannt waren. Hier ging man von der Säftelehre davon aus, dass ein gestörter Säftehaushalt die Ursache vieler Krankheiten darstellt. Beim Aderlass versuchte man diese gestörten Säfte abzulassen. Wenn nun das Blut vorzeitig im Aderlassgefäss kreisförmig gerann, sprach man vom „Totenkränzchen“, einem prognostisch ungünstigen Zeichen. Dieses „Totenkränzchen“ hat Rokitansky unter dem Mikroskop wieder entdeckt und die Zusammenhänge zum Tumorgeschehen hat das Tumorforschungszentrum in Wien 1997 bestätigt:
Krebs entwickelt sich niemals in einem gesunden Organismus. Dieser erkennt Tumorzellen und hält sie in Schach. Erst wenn die allgemeinen Kontroll-und Repariersysteme zusammengebrochen sind, liegt eine Tumorbildungsfähigkeit vor. Nun kann der Körper nicht ausreichend verhindern, dass aus einer einzelnen Krebszelle ein Tumor wird.
Bei allen chronisch degenerativen Erkrankungen (Krebs, Rheuma u.a.) liegt immer ein erhöhter oxidativer Stress vor. Unter oxidativem Stress versteht man einen Überschuss an freien Radikalen im Organismus. Diese freien Radikale sind aggressive Sauerstoffabkömmlinge, die in der Lage sind, Zellen im Körper zu schädigen, im Extremfall sogar zu Zellmutationen und zum Zelltod führen können. Einen erhöhten oxidativen Stress bekommt der Organismus, wenn mehr Vitalstoffe verbraucht als zugeführt werden. Bei allen entzündlichen Prozessen enstehen vermehrt freie Radikale. Werden diese im Entzüngdungsprozess nicht ausreichend weggefangen, kö nnen sie die Entzündung fördern und zu Zellschäden führen. Tumore entstehen häufig auf der Basis einer Entzündung. Dies bedeutet nun, dass ein kranker Organismus einen erhöhten Vitalstoffverbrauch hat. So ist der Obst- und Gemüsemangel der sich in den letzten Jahrzehnten in unserer Bevölkerung eingestellt hat, nach einer Studie von Pedo und Doll (1996) in 35% aller Krebsfälle die alleinige Ursache und damit die Hauptursache in der Tumorentstehung.

Eine gesunde Ernährung empfiehlt die Aktion 5 am Tag, die von der deutschen Krebsgesellschaft für Ernährung gefördert wird. Hier propagiert man 5-8 Obst- und Gemüseportionen oder rund 800 Gramm Obst und Gemüse täglich zu verzehren. Diese Empfehlung gilt jedoch nur für gesunde Menschen, denn Kranke verbrauchen durch ihre Erkrankung ein Vielfaches an Vitalstoffen.

Gerner vom Tumorforschungszentrum in Wien hat 1997 festgestellt, dass ein erhöhter oxidativer Stress zu einer Schädigung der roten Blutkörperchen führt. Dadurch bilden sich in der Blutflüssigkeit Strukturen aus, die seit 200 Jahren im Dunkelfeldmikroskop bei chronischen Erkrankungen beobachtet werden. Ferner stellte Gerner fest, dass freie Radikale Thrombin aus Prothrombin aktivieren und so die Blutgerinnung vorzeitig ausgelöst werden kann. Ein Vorgang, den sich Tumorzellen zunutze machen. Sie erzeugen freie Radikale und igeln sich so in die Blutgerinnung ein. Damit täuschen sie eine Wundoberfläche vor und werden so vor dem Immunsystem geschützt.  Das heisst, ein Absenken des oxidativen Stresses sorgt für eine bessere Tumorerkennbarkeit des Immunsystems. Ferner zeigt sich so die Verbindung von Tumorerkrankungen und Schlaganfällen, Venentrombosen und anderen Krankheiten die immer mit einer vorzeitigen Blutgerinnung einhergehen. Auch klärt diese Entdeckung das „Totenkränzchen“ des Mittelalters. Einen erhöhten oxidativen Stress kann man auch chemisch aus dem Blut heraus bestimmen. In der Dunkelfeld-Blutdiagnostik wird er sichtbar. Hier zeigen sich die oxidativen Vorgänge an den Erythrozyten (roten Blutkörperchesn) sowie die vorzeitige Ausbildung der Blutgerinnung in der Blutflüssigkeit. So bekommt man hier, neben den anderen Details, die das Blut verrät, auch einen Überblick über das Milieu und damit den oxidativen Stress des Organismus. Eine Vielzahl von Krankheiten bringt die moderne Medizin mit einem erhöhten oxidativen Stress in Verbindung.

In Herz und Gehirn werden rund 50% des Sauerstoffs verbraucht, den man einatmet. Daher bilden sich in diesen beiden Organen sehr viele freie Radikale, was bevorzugt zu Schäden in diesen Organen führt. Sie sind der Grund dafür, dass Cholersterine (Blutfette) in den Herzkranzgefässen oxidieren. Oxidiertes Fett ist klebriges, ranziges Fett, dies lagert sich nun an diesen Stellen fest ab, daher beginnt eine Arterienverkalkung meist an den Herzkranzgefässen und führt so nach einiger Zeit zum Herzinfarkt. Freie Radikale, die vermehrt im Gehirn gebildet werden, lassen unter anderem Parkinson entstehen. Bei dieser Erkrankung werden dopaminproduzierende Zellen im Stammhirn oxidativ geschädigt.Lange Zeit nahm man an, dass es sich bei Parkinson nur um Vergiftungserscheinungen durch Medikamente, Mangan oder Schäden durch ständige Erschütterung des Gehirns handelte. Heute weiss man, dass der örtliche Stoffwechsel massgeblich an der Enstehung der Erkrankung beteiligt ist.

Die Inhaltstoffe von Obst und Gemüse können hier, so wie bei vielen anderen chronischen Krankheiten, prophylaktisch eingesetzt werden. Ob ein Mensch für seine Situation genügend antioxidativ wirkendes Obst und Gemüse zu sich nimmt, kann man also unter dem Mikroskop beurteilen“.


Enderlein –  Pionier des Pleomorphismus und der Parasitologie.

Prof. Enderlein war der Begründer der Dunkelfeldmikroskopie. Er machte 1916 die Bahnbrechende Entdeckung der Rückentwicklungsmöglichkeit höherer mikrobieller Entwicklungsstufen zu niederen Formen. 1925 veröffentlichte Enderlein die “ Bakterien-Cyclogenie“ die zum Standard Werk des Pleomorphismus wurde.

Er befasste sich hierin mit der Bedeutung der Ursymbiose sowie deren pathologischen Entwicklungsmöglichkeiten und prägte 1946 den Begriff der Endobiose. Als wesentliche Endobionten beschrieb er die Spezies Mucor racemosus Fresen und Aspergillus van Tieghem bzw. deren mögliche Auf- und Abwärtsentwicklung (progressive / degressive Probaenogenie.

Die biologische Therapie nach Enderlein geht davon aus, dass wir den Kampf gegen vermeintliche Krankheitserreger nie gewinnen können.


Echte Heilungsaussichten bietet dagegen das Bemühen, im Einklang mit der Natur die gestörte Symbiose* wieder herzustellen.


Begriffe:

Pleomorphismus bezeichnet man in der Wissenschaft die Eigenschaft der Mehrgestaltigkeit z. B. von Bakerien oder Pilzen. Das Wort setzt sich zusammen aus pleo (gr.) = mehr und morphe (gr.) = Gestalt.

Pleomorphologie und Pleomorphismologie wird die Lehre und Wissenschaft bezeichnet welche sich mit dem Formenwandel mikrobieller Strukturen beschäftigt.

Symbiose ist ein „Zusammenleben“ zum gegenseitigem Nutzen.

Die Pleomorphologie als Diagnoseverfahren angewendet.  Besondere Berücksichtigung finden hierbei Zellformen, welche im gesunden Blut und Körpergewebe in einer Symbiose mit dem Menschen leben. Eine Symbiose ist das Zusammenleben verschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen. Wir kennen dies auch vom Darm, der von vielen Bakterien besiedelt ist ohne die eine Verdauung nicht stattfinden könnte. Diese Symbiose kann im Laufe des Lebens durch äussere Faktoren, wie Übersäuerung, falsche Ernährung, Umweltgifte und auch durch seelische Faktoren wie Stress gestört werden. Mit dem Dunkelkammer Mikroskop kann diese Störung der Symbiose sichtbar gemacht werden.

Diagnose, Therapie (in Kooperation mit Ärzten) in Ostösterreich:

Franz Kases, Naturheilpraktiker, Tel. 0676 3382472

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